Wenn das Feuer nicht mehr brennt

Es fällt auf, nicht nur dem Trainer, auch dem Zuschauer, wenn SpielerInnen nicht ausreichend motiviert “bei der Sache sind”. Der Kommentator spricht dann auch von fehlendem Engagement, fehlendem Feuer oder der nicht vorhandenen Gier - nach dem Erfolg. Wie Motivation entsteht und wie sie erzeugt wird, haben wir den Sportpsychologen Dr. Gregor Nimz gefragt (www.mentalescoaching.de). Uns interessiert vor allem, welchen Beitrag Videoanalyse leisten kann, um Athleten zu motivieren? Insbesondere dann, wenn es mal nicht so läuft, wie es sich Verantwortliche und Fans wünschen?

Wie also kann oder sollte der Coach das Team oder einzelne Spieler motivieren? Da kommt uns sofort Jürgen Klopp in den Sinn. Aber nicht nur wegen denkwürdiger Kabinenansprachen, emotionalen Ausbrüchen an der Seitenlinie, sondern auch, weil er Highlight Videos einzelner SpielerInnen zu deren Motivation nutzt!

Unser Gehirn denkt in Bildern

„Ziel sollte es sein, den SpielerInnen (wieder) ihre Stärken und damit Ressourcen bewusst zu machen. Dies klingt einfach, ist es aber nicht immer. Insbesondere wenn ich als SpielerIn Bilder vom letzten verlorenen Spiel oder einem verschossenen Elfmeter im Kopf habe. Unser Gehirn denkt in Bildern. Also benötige ich auch wieder positiv aufgeladene Bildsequenzen, um die vergangenen aus dem Kopf zu bekommen. Motivierende Sprüche helfen hier wenig. Insofern ist es aus psychologischer Sicht ein einfacher, aber sehr effektiver Weg, mit „Best-of-Videos“ zu arbeiten. Dies gilt aber nicht nur für Krisenzeiten, sondern auch vor entscheidenden Spielen oder Turnieren. Gerade wenn der/die TrainerIn diese kurzen Videos für jeden SpielerIn erstellt hat, zeugt das von besonderer Wertschätzung und hat positive Auswirkungen“, so der Sportpsychologe Dr. Gregor Nimz.

Der "Klopp-Ansatz"

Folgendes Jürgen Klopp Zitat bei Instagram hat die Sport Bild veröffentlicht: “Wir haben unseren Spielern kleine Videos gemacht,...mit ihren guten Szenen. Da haben wir gemerkt: Um die zu zeigen, müssen wir welche aus der letzten Saison nehmen. Zu diesem Fussball wollen wir wieder zurück”.

Drei entscheidende Informationen stecken in der Aussage von Jürgen Klopp, die jeder Trainer in seine Arbeit integrieren kann, um dieses “best practice” Beispiel umzusetzen:

  1. Nimm Deine Spiele und SpielerInnen auf Video auf.
  2. Markiere zumindest alle guten (und schlechten) Szenen, damit sie schnell und leicht verfügbar bleiben.
  3. Speichere Aufnahmen langfristig, um eine Entwicklung aufzuzeigen oder auch daran erinnern zu können.

Mit ATHLYZERteam bist Du bestens aufgestellt für den “Klopp-Ansatz”:

  1. Videoaufnahmen kannst Du direkt mit ATHLYZERteam z.B. durch die Funktion CaptureConnect starten und ablegen.
  2. Szenen markieren, schneiden und in einer Collection pro SpielerInnen speichern (auch saisonübergreifend)
  3. Dank des Cloud-Speichers sind Deine Daten unabhängig von Deiner Hardware gesichert und jederzeit verfügbar. Außerdem kannst Du Videos über Teams ganz leicht online mit Deinen SpielerInnen teilen